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Wasser
Wasserversorgung – Wasserbetreiber im Versorgungsgebiet Viernheim
Die Stadtwerke Viernheim GmbH versorgt rund 34.477 Einwohner im Versorgungsgebiet Viernheim mit Trinkwasser.
Bei einer Wasserabgabe von 1.769.147 m³ pro Jahr entspricht dies einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von ca. 140 l/d pro Person. (Zum Vergleich: der durchschnittliche Wasserverbrauch 2019 in Deutschland betrug 128 l/d pro Person).
Die Wasserversorgung erfolgt ausschließlich mittels Fremdbezug über die MVV Energie AG Mannheim. Der Wasserbezug erfolgt zum überwiegenden Teil vom Wasserwerk Käfertal und in den Nachtstunden vom Wasserwerk Rheinau. Das Wasser wird aus Flach- und Tiefbrunnen gewonnen, welches in ausgewiesenen Wasserschutzgebieten gefördert wird.
Die Einspeisung des Trinkwassers erfolgt über zwei Wasserübergabestationen:
• Wasserübergabestation II – Mannheimer Straße (Haupteinspeisestation)
• Wasserübergabestation I – Käfertaler Wald
Wasserqualität
Die Trinkwasserqualität ist sehr gut und übertrifft sogar die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung.
Die in der Trinkwasserverordnung angegebenen Grenzwerte für zahlreiche Wasserinhaltsstoffe werden laufend untersucht und die Analysen regelmäßig veröffentlicht. Es enthält eine Vielzahl wichtiger Spurenelemente und kann ohne Bedenken für die Zubereitung von Babynahrung verwendet werden. Aufgrund der sehr guten Qualität kann auf Desinfektionsmittel verzichtet werden und es kommt ungechlort zur Verteilung.
Im Wasserwerk Käfertal wird dem Grundwasser durch die Zugabe von Luftsauerstoff und anschließender Schnellfiltration Eisen und Mangan entzogen. So wird sichergestellt, dass das Trinkwasser immer von bester Qualität ist.
Im Wasserwerk Rheinau wird das Wasser über eine Schnell-Entcarbonisierungsanlage teilweise enthärtet. Dafür wird Natriumhydroxid, Calcilit und Kohlenstoffdioxid verwendet. Darüber hinaus hilft eine Aktivkohlefilteranlage, organische Spurenstoffe im Grundwasser zu entfernen.
Die Gesamthärte des Trinkwassers liegt zwischen 3,2 - 3,6 mmol/l bzw. 18-20º deutscher Härte. Die Waschmitteldosierung ist daher gemäß Waschmittelgesetz nach der Härtestufe „hart" (3) vorzunehmen.
In nachfolgenden Dateien finden Sie die aktuelle Wasseranalyse:
Stagnation von Trinkwasser
Wenn Trinkwasser längere Zeit in der Trinkwasser-Installation steht (Stagnation), verändert sich seine Beschaffenheit durch die Vermehrung von Mikroorganismen und durch Stoffe, die aus den Installationsmaterialien ins Trinkwasser abgegeben werden können. Als hygienisch bedenklich gilt eine Stagnation, wenn die Trinkwasser-Installation längere Zeit nicht genutzt wird.
Was Besitzer von Gebäuden oder Wohnungen, Vermieter und Mieter dann tun können bzw. müssen, erklärt diese Information des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches).

