Energiespartipps für Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser

Energiespartipps Strom

Energiesparen betrifft uns alle! Die folgenden Stromspartipps helfen Ihnen, sparsam mit Strom umzugehen - unserer Umwelt und Ihrem Geldbeutel zuliebe. Ausführliche Broschüren zum Thema erhalten Sie auch bei den Stadtwerken Viernheim.

 

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Glühbirnen sollten durch Energiesparlampen ersetzt werden. Diese sind zwar teurer in der Anschaffung, verbrauchen aber ca. 80 % weniger Energie. Schalten Sie außerdem das Licht in unbenutzten Räumen aus. Bewegungsmelder - z.B. im Treppenhaus - helfen dabei. Nutzen Sie so gut es geht das Tageslicht. Stellen Sie Ihren Schreibtisch etwa am Fenster auf. Bei hellen Wandfarben müssen Sie seltener die Beleuchtung einschalten.

 
 

Tauschen Sie alte gegen effiziente Elektrogeräte aus. Bei Haushaltgeräten sind die Kategorien A bis A++ am sparsamsten. Doch schon hier sind die Unterschiede sehr groß. So haben Kühl- und Gefriergeräte der Energieeffizienzklasse A einen bis zu 45 % höheren Verbrauch als die Geräte der obersten Kategorie A++. Auch innerhalb der Kategorien gibt es Unterschiede. Achten Sie deshalb vor dem Neukauf auf den Energieverbrauch und vergleichen Sie. Die aktuell sparsamsten Haushaltsgeräte finden Sie auf unserer Homepage zum Download.

 
 

Sie sollten beim Backen auf das Vorheizen des Ofens verzichten und Ihn außerdem vor Ende der Garzeit abschalten, um die Nachwärme auszunutzen. Gefrorenes kann man rechtzeitig bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Beim Kochen helfen Topfdeckel, um Energie einzusparen. Außerdem sollte die Größe des Topfbodens mit der Herdplatte übereinstimmen. So wird die Wärme am besten übertragen. Kaffeemaschinen sollten sie nach Benutzung ausschalten und zum Warmhalten des Kaffees eine Thermoskanne verwenden. Spezialgeräte (z. B. Eierkocher, Wasserkocher und Toaster) verbrauchen weniger Energie, als bei der Zubereitung im Kochtopf oder im Backofen. Ein elektrischer Eierkocher braucht beispielsweise nur 50 % der Energie eines Kochtopfs.

 
 

Kühlgeräte sollte man in kalten Räumen und nicht neben Wärmequellen aufstellen. Wenn man Tiefkühlgeräte zweimal pro Jahr abtaut, wird die Energie besser ausgenutzt. Speisen immer abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden. Die Kühlschranktür immer nur kurz öffnen, so entweicht weniger Energie. Die Luftzirkulation bei Kühl- und Gefrierschränken ist wichtig. Die Luft muss frei um das Gerät zirkulieren können, sonst droht ein Wärmestau. Daher sollten Kühl- und Gefriergeräte immer mit 5 - 10 cm Abstand zur Wand aufgestellt werden. Es genügt eine Temperatur von 7 °C im Kühlschrank und von -18 °C im Gefriergerät. Jedes Grad weniger bedeutet ca. 10 % mehr Stromverbrauch.

 
 

Achten Sie darauf, dass Sie die Waschmaschine immer voll laden und bei möglichst niedrigen Temperaturen waschen (zumeist genügt 40 °C). Außerdem sollten Sie auf die Vorwäsche verzichten und das Energie­­spar­­­­­programm der Waschmaschine nutzen. Trocknen Sie die Wäsche möglichst an der Luft, denn um 5 kg Wäsche zu trocknen verbraucht ein Trockner 3 bis 4 kWh Strom. Wenn Sie die Wäsche vorher mit höchster Drehzahl schleudern, trocknet sie zudem schneller. Ziehen sie die Wäsche beim Aufhängen glatt, dann brauchen sie weniger Energie beim Bügeln. Auch können Sie das Bügeleisen schon kurz vor Bügelende abschalten und die Restwärme nutzen.

 
 

Ein Dauerbetrieb von elektrischen Radiatoren oder Heizlüftern führt zu einem sehr hohen Stromverbrauch. Solche Geräte sollten Sie deshalb nur im Notfall einsetzen.

 
 

Schalten Sie den Computer-Bildschirm bei Pausen einfach ab. Wenn Sie das Power-Management Ihres PCs verwenden, setzt es bei Pausen den PC in den Ruhezustand. Dabei sollten Sie keinen Bildschirmschoner verwenden, weil dieser unnötig Strom verbraucht. Ersetzen Sie Röhrenbildschirme durch moderne Flachbildschirme, die deutlich sparsamer sind. Beim Neukauf eines Computers sollten Sie sich möglichst für einen Laptop entscheiden, weil dieser weniger Strom als ein Desktop-PC verbraucht.

 
 

Viele Elektrogeräte wie Fernseher, Stereoanlage oder Fax verbrauchen auch Strom, obwohl Sie sie gar nicht nutzen. Zu erkennen ist dies meist am Leuchten einer roten Diode. Bei vielen Geräten verbraucht nach dem Ausschalten auch das Netzteil weiterhin Strom. Nutzen Sie deshalb schaltbare Steckerleisten, um diese Geräte ganz abzuschalten. Stromfresser können Sie mit Hilfe von Strommessgeräten aufspüren.

 
 

Eine veraltete Heizungspumpe arbeitet nicht selten konstant mit weit über 100 Watt. Ersetzt man sie durch eine geregelte Pumpe, deren Leistung sich je nach Bedarf zwischen 6 und 25 Watt einstellt, spart dies jede Menge Strom.

 
 

Energiespartipps Erdgas und Fernwärme

Energiesparen betrifft uns alle! Die folgenden Spartipps helfen Ihnen, sparsam mit Heizenergie umzugehen - unserer Umwelt und Ihrem Geldbeutel zuliebe. Ausführliche Broschüren zum Thema sind bei den Stadtwerken Viernheim erhältlich.

 

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Diese Links werden lediglich als Serviceleistung angeboten.Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen. Dagegen sind in Küche und Flur 18 °C und im Schlafzimmer 16 °C ausreichend. Verringert man die Raumtemperatur um ein Grad, spart das bereits bis zu 6 % der Heizenergie.

 
 

Während der Nachtstunden sollte die Raumtemperatur in Wohn- und Arbeitsräumen möglichst um 5 °C abgesenkt werden. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Nachtabsenkung. Bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub) sollte die Temperatur auf 12 °C eingestellt werden. Ist man nur wenige Tage abwesend, sollte die Temperatur 15 °C betragen.

 
 

Zum Lüften sollten Sie die Fenster nicht kippen, denn das bringt wenig frische Luft, kann aber Ihre Heizkostenrechnung immens erhöhen. Stattdessen zwei Mal täglich nur kurz (nie länger als 5-10 Minuten), aber mit weit geöffneten Fenstern (Durchzug) lüften. Wichtig ist es, die Heizkörper während des Lüftens abzuschalten.

 
 

Mit Hilfe von neuen Thermostatventilen können 4-8 % Heizenergie gespart werden. Sie halten die gewünschte Temperatur in den einzelnen Räumen konstant auf der gewünschten Temperatur. Jedoch dürfen Möbel oder Vorhänge die Thermostatventile nicht verdecken.

 
 

In der Heizperiode sollten Sie abends die Rollläden, Fensterläden und Vorhänge schließen, damit die Wärmeverluste durchs Fenster verringert werden. Allein Rollläden können nämlich die Wärmeverluste um mehr als 20 % vermindern.

 
 

Die Heizkörper sollten nicht durch Verkleidungen, Vorhänge oder Möbel verdeckt werden, damit sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten kann. Ansonsten können bis zu 20 % der Wärme verloren gehen.

 
 

Es ist möglich, dass ein Luftpolster die Zirkulation im Heizkörper verhindert und so die Heizkosten um bis zu 15 % erhöht. Das erkennen Sie daran, dass der Heizkörper nicht mehr richtig warm wird oder Geräusche von sich gibt. Dann ist es Zeit zum Entlüften: Ventil am Heizkörper öffnen, ein Gefäß darunter halten und warten, bis die Luft entwichen ist bzw. Wasser austritt. Danach das Ventil wieder schließen.

 
 

Ist die Heizung gut eingestellt und wird regelmäßig gewartet, kann dies Heizenergie sparen. Zu Beginn der Heizperiode sollten deshalb Nachtabsenkung, Wasserdruck im Heizsystem und Warmwassertemperatur überprüft werden. So können die Heizkosten um 5-10 % verringert werden.

 
 

An den dünnen Außenwänden der Heizkörpernischen geht besonders viel Wärme verloren. Sie sollten dort reflektierende Dämmfolien oder –platten anbringen. So lässt sich bis zu 4 % der Heizenergie sparen.

 
 

Dichtungsprofile (ca. 1,50 € je m) kann man leicht selbst an alte Türen und Fenster anbringen und so das Entweichen der warmen Luft verringern. Noch besser sind elastische Dichtungsbänder mit Lippenprofil (ca. 8 € je m), die in die Nut eingefräst werden.

 
 

Energiespartipps Wasser

Energie- und Ressourcensparen betrifft uns alle! Die folgenden Tipps helfen Ihnen, sparsam mit Ihrem Trinkwasser umzugehen - unserer Umwelt und Ihrem Geldbeutel zuliebe. Ausführliche Broschüren zum Thema erhalten Sie auch bei den Stadtwerken Viernheim.

 

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Beim Zähneputzen, Einseifen oder Händewaschen sollten Sie das Wasser zwischenzeitlich abstellen und nicht die ganze Zeit laufen lassen. Nutzen Sie beim Zähneputzen beispielsweise einen Zahnputzbecher.

 
 

Duschen statt baden bedeutet neben einer Ersparnis von bis zu 70 % Wasser auch eine erhebliche Energieeinsparung.

 
 

Besitzen Sie eine Toilette mit Sparspüler, können Sie den Wasserverbrauch um bis zu 18 Liter pro Person und Tag verringern. Besitzen Sie keinen Toilettenspüler mit Spartaste, können Sie stattdessen das Tankvolumen anpassen. Mit einem Backstein oder einem verschlossenen mit Wasser gefüllten Plastikbehälter, der in den Spülkasten gelegt wird, kann die Füllmenge des Spülkastens ganz einfach reduziert werden.

 
 

Ein tropfender Wasserhahn kann am Tag 20-40 Liter kostbares Trinkwasser verschwenden. Im Jahr können so schnell über 25 Euro zusammen kommen, die ungenutzt in den Abfluss fließen. Achten Sie deshalb darauf, dass die Wasserhähne richtig zugedreht sind bzw. reparieren Sie diese, wenn sie defekt sind.

 
 

Verwenden Sie wassersparende Vorrichtungen wie Durchflussbegrenzer, Sparduschköpfe oder Perlatoren. Diese begrenzen den Wasserdurchfluß und sorgen so für eine Einsparung beim Wasserverbrauch.

 
 

Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten bei jedem Waschgang voll beladen sein, um kein Wasser und keine Energie zu vergeuden. Bei kleineren Wasch- oder Spülmengen unbedingt das Sparprogramm aktivieren.

 
 

Obst und Gemüse sollten Sie nicht unter fließendem Wasser, sondern in einer Schüssel oder im Spülbecken reinigen.

 
 

Wenn Sie einen Garten haben und die Möglichkeit besitzen, Regenwasser aufzufangen, sollten Sie dieses Wasser zum Bewässern Ihres Gartens einsetzen. Achten Sie in den heißen Monaten zusätzlich darauf, dass Sie nur in den Abendstunden Ihre Pflanzen bewässern.